Donnerstag, 31. Dezember 2009

Offener Brief an die Fans und die Mannschaft

Hallo liebe Rheydter!

Ich habe in der Überschrift absichtlich“ Rheydter“ geschrieben, denn ich habe in den Letzten Monaten gemerkt, dass leider nicht alle, die beim Rheydter Spielverein in irgeneiner Art und Weise „arbeiten“, echte Rheydter sind, die wie ich und viele andere mit Herz beim Rheydter SV sind.

Ich habe mir in den letzten Wochen viele Versionen anhören müssen, wieso und weshalb ich nicht mehr beim Spö spiele. Leider waren auch Menschen dabei, die gar nichts mit dem Verein oder der Mannschaft zu tun haben.

Ich möchte in diesem Schreiben keine Details preisgeben, wieso und weshalb ich meinen Spö verlasse. Ich möchte einfach nur Abschied nehmen von meinem Verein und von meinen treuen Fans, die mich immer unterstützt haben.
Ihr fragt euch bestimmt auch, warum ich so etwas überhaupt mache. Ganz einfach: für mich waren die 15 Jahre beim Rheydter SV wie eine enge Beziehung zu einem Menschen, den man liebt.
Ich habe heute zufällig meinen ersten Trainer beim Spö getroffen. Er konnte sich noch genau an den Tag erinnern, als er zu mir nachhause kam , gefragt hat, ob ich Lust hätte, für den RSV zu spielen. Er konnte sich an diesen Tag noch genau erinnern, obwohl dies über 15 Jahre her ist !!!!
Das hat mich sehr gerührt, ich bin deshalb der Meinung, dass ich nicht einfach kommentarlos gehen kann.
Liebe Rheydter, ich bin der Meinung, dass sich in den letzten Monaten und Jahren dem Verein Personen angeschlossen haben, die gegen anstatt für den Spö Arbeiten.
Diese Personen sind es auch, die mir keine andere Wahl gelassen haben, die Zusammenarbeit mit dem Spö zu beenden.
Wir sind letztes Jahr mit einer tollen Truppe aufgestiegen. Menschlich war jeder Einzelne Gold wert!!! Genau von diesen „Menschen“ sind leider nicht mehr viele in der Mannschaft. Der Grund dafür ist aus meiner Sicht leider wieder eine Person, die offenbar nicht für, sondern gegen den Verein arbeitet. (und zwar immer noch). Durch Lügen und Intrigen wurden diese Menschen förmlich gezwungen, den Verein zu verlassen. Die wenigen Leistungsträger, die noch in der Mannschaft verblieben sind, bekommen leider nicht den Status, den sie verdient haben. Diesen erhalten statt dessen Spieler, die in den letzten 3 Jahren in drei verschiedenen Vereinen gespielt haben, also nicht durch besondere Vereinstreue auffallen. Dadurch fehlt meiner Meinung nach die Grundveraussetzung, um eine echte Mannschaft, eine verschworene Einheit zu werden.

Trotzdem hoffe ich für den Verein, dass es wieder bergauf geht.

Ich werde nicht die letzten Monate, sondern die letzten 15 Jahre im Kopf behalten. Wenn ich so nachdenke, weiss ich, dass die schönen Erlebnisse beim RSV überwiegen.

Ich möchte mich zum Schluss noch bei Euch allen für die tolle Zeit bedanken. Ganz besonders bedanken will ich mich bei Dirk Staubesand, bei Horst Imdahl, Bernd Grundmann, Karin Schidlowski, Daniel Imdahl, Peter Steeger, Rolf Heilmann, Herbert Breuer, Peter Schleuter, Timo Brunsberg, Ralf Kamphausen, Herrn Rossler, Helmut Schmitz und natürlich bei Axel Malchow (man weiss leider erst etwas zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat). Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe.

Alle diese Menschen haben mir geholfen, ein besserer Fussballer und was noch viel wichtiger ist, ein besserer Mensch zu werden, genau wie sie selber es schon sind.

Wie ein sehr kluger Mensch, den wir alle kennen, schon mal gesagt hat:

„Man sieht sich immer zweimal im Leben!!!“

Euer Eyüp Tasyapan

2 Kommentare:

  1. Ich wünsche Dir alles alles gute mein "Freund" (!)

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  2. Dann sag uns wer diese Person ist? es klingt sehr interessant!!! Ist der Trainer? der 2.Vorsitzender (oder Leiter Spielbetrieb)?- die sind gar nicht in deiner Liste am Ende des Briefes. also, die sind die Einzigen die noch in unsere Vermutungen bleiben, hmmmmmm was sollen sie gegen die Mannschaft haben?

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